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Sonntag, 3. August 2014

Das Warten ist vorbei

Langsam nehmen sie eine rote Farbe an .....







..... die Zeit bis zu ihrer Reifung wird immer mit Sehnsucht erwartet........

.... natürlich erfreuen die Blüten bereits das Gärtnerinnenherz....
..... doch zum Sommer gehören einfach reife Tomaten - am Liebsten gleich vom Strauch in den Mund, die Topftomate (Totem'- Lycopersicon lycoperiscum) bewährt sich seit Jahren .....
 ... denn bedingt durch das Klima, gedeihen sie bei uns nur in Töpfen unter dem Hausdach.....
.... diese  Datteltomaten (Trilly F1 - Lycopersicon esculentum), ist im Versuchsjahr und umrankt wie ein Rosenspalier eine Fenstertüre.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Verkannte Schönheiten "Solanum tuberosum"

Mehrheitlich werden sie gerne übersehen, dabei haben sie doch auch ihren Charme ....
... kaum Jemand kennt ihre genaue Bezeichnung;  "Solanum tuberosum", bei dieser Art noch ergänzt mit Charlotte.
Lila oder ganz Weiss, zu Zweien ......
...... oder als ganzer Büschel. Es lohnt sie einmal genauer zu betrachten.
Im Verborgenen haben sie in der Zwischenzeit bereits ganz ordentliche Knollen entwickeltt. Die Ersten sind einfach die Besten!

Freitag, 24. Mai 2013

Mai, gang hei!

Die Tomaten und Peperoni haben die letze Nacht in der Küche verbracht.
Die Frostwarnung für die Nacht und der schneebedeckte Weissenstein haben die Gärtnerin auf Trab gebracht.
Der Sommerflor hat unter dem Hausdach Schutz bekommen ... 
.... wenigstens die Erdbeerblüten sollten der Kälte nicht schutzlos überlassen werden.
Ein Mai zum Verzweifeln, täglich erwartet uns eine  Steigerung:

Pressemeldung vom 23. Mai 2012: "Es wird wohl nicht mehr mit diesem Frühling, damit müssen wir uns abfinden. Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, hat uns am Abend eine aktive Kaltfront erreicht. Im Jura ist Schnee bis 600 m zu erwarten. Die Kaltront brachte nicht nur tiefe Temperaturen sondern als Zugabe noch einen ausgewachsenen Sturm. Die höchste Windgeschwindigkeit wurde auf dem Chasseral mit rund 100 km/h gemessen. Aber auch im Flachland war es stellenweise sehr windig, besonders am Jurasüdfuss.


Am Freitag schneit es bis ins Flachland
Regen und Kälte – wer geglaubt hat, dass dieser Frühling nicht schlimmer werden kann, hat sich geirrt. Er kann. Und wie.

Sonntag, 19. Mai 2013

Reiche Ernte zu Pfingsten

Obwohl der diesjährige Frühling wettermässig nicht zu den erfreulichsten gehört, kann die Ernte  sich bereits sehen lassen. Kaum ist der letzte Winterlauch geerntet hat der Winterblumenkohl hat gut angesetzt ...
  ... die letztjährigen Krautstiele treiben reich und mildern so die eher magere Spargelernte.
 
 Selbst der Puffbohnenversuch scheint schon bald zu fruchten.

Sonntag, 24. Februar 2013

Auf gute Nachbarschaft

 Wenn es die Gärtnerin in allen Fingern kribbelt und der strenge Winter sie auch ende Februar zum Stillhalten und  Stubenarrest zwingt; sucht sie  im Netz nach versteckten Pflänzchen und Blüten - die es zu bestaunen gilt.
     
Bei GIFTLOS GLÜCKLICH ist  ein Prosa zur Nachbarschaft der Gartenpflanzen zu finden, auch sonst lohnt sich das stöbern beim "Giftzwerg" - eine Kampangne mit Potential.


Auf gute Nachbarschaft
Basilikum und Bohnenkraut, Borretsch und Tagetes,
wer seinen Garten pflegen will, ohne Gift, so geht es:
Das Grundprinzip heisst Nachbarschaft, Menschen wie auch Pflanzen
ergänzen sich verschiedentlich. Nutzen wir die Chancen!

Kohlrabi mögen Kopfsalat, Bohnen und Radieschen,
Radieschen dann den Peterli, lässt Zwiebeln besser spriessen.
Die Zwiebeln pflegen ihrerseits, Gurken sehr zu ehren,
Karotten auch und Randen schwer, geschweige denn Erdbeeren. 

Für Aargauer das Wichtigste, Herzstück ihrer Torten,
wer Rüebli pflanzt im Gartenbeet, möchte sie auch horten:
Drum Lauch, den Dill, Endivien, Schnittlauch aller Sorten,
im besten Fall mit viel Gespür Karotten nah verorten.

Die Kohlgewächse zieren sich, schätzen keinen Knoblauch,
doch pflanzt man einen Sellerie, frohlocken sie dann doch auch.
Vielleicht ja weil der Sellerie, Erdflöhen und Raupen,
natürlich stark entgegenwirkt, sie fernhält, kaum zu glauben! 

Selbst Pfefferminze lob ich mir, setze sie zu Reben,
bald kennen sie kaum Mehltau mehr, nur Pfefferminze eben.
Lavendel, so der nächste Tipp, als Beeteinfassung pflanzen,
die Ameisen verziehen sich, die guten Tierchen tanzen.

Wenn Kohlweissling den Fenchel plagt, sei darauf verwiesen,
Salbei hier öfter Wunder wirkt und Rosmarin — bewiesen.
Die Ringelblume beigeholt, gegen Nematoden,
flieht Fadenwurm und Weisslingsbrut vor ihrem starken Odem.

Der Dill dann bei Karotten, Randen, Bohnen, Kohlgewächsen
befördert deren Keimung, plagt Insekten bis sie weg sind.
Das Bohnenkraut zu Bohnen hin, gegen schwarze Läuse,
und Eberraute um den Kohl: Schadinsektenschleuse! 
Die Gartenpflanzenschutzfunktionen sind ein wahrer Segen,
sie gartentechnisch anzuwenden — schwieriger dagegen.
Doch wer den Dreh mal draussen hat, der darf stolz berichten:
«Ich hab's geschafft! Es ist geglückt! Auf Gift kann ich verzichten!”

Freitag, 11. Januar 2013

Ernte im Januar

Bevor nun das angekündigte Hudelwetter eintrifft, ist nochmaliges ernten angesagt. In der zweiten Januarwoche kann frischer Salat aus eigener Produktion geerntet werden - ein Geschenk der Sonderklasse.
 Diese Zuckerhutpflanzen sind durch den unverhofft frühen Wintereinbruch im letzten Herbst auf dem Beet geblieben. Der viele Schnee scheint sie gut geschützt zu haben und das frische Grünfutter wird jetzt doppelt geschätzt.

Donnerstag, 8. November 2012

Gelungenes Werk "Hochbeet mit Kompostbewirtschaftung""

Seit Anbeginn des Juragartens haben wir ein Hochbeet in dem der Kompost im zweiten Jahr ausreifen kann und gleichzeitig starkzehrende Pflanzen wachsen wie Broggoli, Kürbis, Gurken und Co. Beim ausbringen des reifen Kompostes hat sich heuer gezeigt, dass einige Bretter nach rund 15 Jahren langsam die Stabilität verlieren und sich auflösen (Hochbeet ist nicht mit Plastik ausgelegt).
Also war Handwerksarbeit angesagt, neue Bretter besorgen, passend anzeichnen, zuschneiden und neu zusammenstellen - ein ganz spezielles Danke gilt meinem  "Gartengehilfen" - sieht doch wieder  recht ansehnlich aus.
 Das Hochbeet zur Kompostbewirtschaftung möchte ich nicht missen. Im Herbst, wenn der reife Kompost ausgebracht ist hat es ganz viel Platz für die reichlich anfallende Grünmasse, über den Winter ist es bequem die Kühenabfälle darin zu deponieren (die Vögel finden es auch sehr angenehm immer wieder etwas zum schnabulieren zu finden). Im Frühjahr dürfen es auch einmal gröbere Sachen sein, die durch das Aufräumen anfallen. (Sträucher werden bei uns erst im Frühjahr zurückgeschnitten). Der Kompostinhalt vom Vorjahr (in separatem Behälter ohne keinschneiden aufgesichtet)  wird nun umgeschichtet und auf das grobe Material gegeben.  Wenn notwendig noch mit etwas Gartenerde überdeckt und schon ist ein ganz tolles Frühbeet für Salat, Kohlrabi und Broggoli entstanden. den ganzen Sommer über schiessen die Starkzehrer im wahrsten Sinne ins Kraut und bringen gute Ernte. Im Herbst ist aus all den "Gartenabfällen" herrlich schwarzer gut riechende Kompost geworden, der im restlichen Garten immer sehr willkommen ist.
Einfach wunderbar was die Natur da vollbringt!

Sonntag, 16. September 2012

Erntesegen

Als Zwischenkultur, nach der Rodung der im zweiten Jahr tragenden Erdbeeren und den geplanten  Winterzwiebeln,  habe ich in diesem Jahr wieder einmal an den Anbau von Blumenkohl gewagt (Pflanzenschutznetz sei Dank). 
Der Versuch wurde reich belohnt, aktuell können wir frischen Blumenkohl in allen Varianten geniessen, das abgebildtee Exemlar bringt stattliche 1.3 kg. auf die Waage und ohne "Mitbewohner".

Sonntag, 9. September 2012

Pflanzenschutznetz

Eine echt gute Erfindung, das Pflanzenschutznetz. Da ja bekanntlich die vielfältige Insektenwelt im Juragarten grundsätzlich unter Schutz steht, muss die Gärtnerin im Nutzgarten manchmal zu Tricks greifen um selber eine vielfältige Ernte einbringen zu können.
Im Juragarten wird, nach schmerzlichen Erfahrungen,  der Lauch und alle Kohlgewächse nur noch unter  dem Netz kultiviert, sogar Blumenkohl kann nun ohne "Raupen" geerntet werden. Sieht nicht unbedingt sehr natürlich aus - hilft aber ungemein. Sogar der Blumenkohl kann wieder mit Freude ohne "Fleischzugabe" genossen werden.
(Das Pflanzenschutznetz Schützt  Pflanzen effektiv ohne Spritsmittel vor der Bedrohung von Frassschäden und sorgen für eine gesunde Ernte. Schadinsekten wie z. B. Kohlweisslinge, Erdflöhe, Kohleule, Kohlmotte, Lauchmotte, Möhrenfliege, Zwiebelfliege usw.  bleiben ausgesperrt. Ebenfalls das Insekt das die jungen Kohlpflanzen das Herzblatt wegfrisst)

Mittwoch, 15. August 2012

Bohnenzeit

Zur Zeit ist die Bohnenernte bei den Stangenbohnen so reich, dass wir nicht nachkommen mit dem aktuellen Verbrauch, also ist Einmachen angesagt, denn im Winter werden die sehr zarten Bohnen sicher wieder mehr geschätzt. Der Nutzgarten ist eigentlich nicht auf Vorratshaltung ausgelegt, und überzähliges wird meist in der Nachbarschaft verschenkt.
Doch manchmal kommen da bei der Gärtnerin ein altes Verhaltensmuster (Selbstversorgerin) zum Vorschein!!!

Mittwoch, 18. April 2012

Ernte beginn !

Salat ist zum Glück nicht sehr kälteempfindlich und so konnte Heute bereits der erste Frühlingsalat geerntet werden. Ansonsten ist im Nutzgarten noch fast Winterruhe, denn der nasse Boden, die tiefen Temperaturen und die vielen Niederschläge zwingen die Gärtnerin zu Tagträumen mit Bildern vom wirklichen Frühling.

"Tagträume sind ein unschätzbares Geschenk – Ruhepausen für das Gehirn und Quellen grenzenloser Hoffnung... "
C Paul Wilson

Mittwoch, 8. Juni 2011

Ein Versuch gestartet

Unser Rosenkohl wird  fast jedes Jahr von der weissen Fliege befallen, da dies der Ernte aber kaum Abbruch tat,  blieb es beim sanften Ärger der Gärtnerin wenn die kleinen Biester wieder einmal aufflogen. Doch in diesem Jahr sind bereits die Jungpflanzen betroffen (wohl aus der Gärtnerei mit den Setzlingen eingeschleppt) und die Blätter haben bereits Schadbilder.
Also einmal den PC zu Hilfe genommen, natürlich keine Chemie - denn die ist im Jura-Garten tabu. Da wird von erfolgreichen Erfahrungen mit Rapsöl geschrieben und andere empfehlen Schmierseife. Da das Rapsöl ja sowieso einen Emulator benötigt werden die Wundermittel gemischt.
Also: Rapsöl 1:50 und einige tropfen Schmierseife in eine Sprühflasche gegeben, gut geschüttelt damit es sich verbindet und den Rosenkohl damit geduscht.
Nun sticht mich der Gwunder wie der Erfolg wohl aussehen wird.
 

Sonntag, 5. Juni 2011

Rekordverdächtig früh und reich

Da habe ich gestern nicht schlecht gestaunt, die Himbeeren sind bereits pflückreif und dies in den ersten Junitagen. Eigentlich wollte ich  über die ausgesprochen reiche Erdbeerernte berichten, wurde jedoch von den reifen Himbeeren überrascht, auch die roten Johannisbeeren sind bereits süss.  Im Moment lohnt sich eine Naschtour durch den Jura-Garten wirklich, Gartenerdbeeren, Walderdbeeren, Himbeeren, rote Johannisbeeren sowie einzelne schwarze Johannisbeeren, die Stachel- und Jostabeeren zeigen auch schon Farbe.
"Schön reife Beeren an Bäumchen hängen, da hilft kein Zaun um den Garten; lustige Vögel wissen den Weg."
c: Eduard Mörike

Montag, 11. April 2011

"Da haben wir den Salat"

Ein Geschenk des des überdurchschnittlich warmen Frühlings der den Salat ins "Kraut" schiessen lässt.
"Die dir verkünden, "da hast du den Salat",
führen dir garantiert keine Vitamine zu."
© Martin Gerhard Reisenberg

Und gleich noch ein bewährtes Salat Rezept:
"Um einen guten Salat anzurichten, braucht man vier Charaktere:
einen Verschwender für das Öl,
einen Geizhals für den Essig,
einen Weisen für das Salz
und einen Narren für den Pfeffer."
c: François Coppée

Samstag, 26. März 2011

Saisonstart im Nutzgarten

Die letzten warmen und trockenen Tagen haben die Juralibelle bis in die Fingerspitzen gekitzelt- und die Versuchung hat gesiegt. Der Frühsalat ist bereits eine Woche unter Glas und wächst schon beachtlich. Die Zwiebeln sind gestopft, Erbsen sowie Spinat sind gesäht und Kohlrabi und Broccoli haben im Hochbeet Einsitz genommen. Zum Schutz vor den noch eher kühlen Nächten und meiner Ungeduld hat alles noch eine weisse Flieshaube bekommen. Einzig die Kartoffeln sind der Versuchung Widerstanden und sie dürfen im Keller noch weiter vorkeimen.

"Versuchung führt zum Versuch 
und Versuch macht klug... "
c: Waltraud Puzicha

Sonntag, 27. Februar 2011

Blitzstart der Tomaten

Die Natur hat wunderbare Fähigkeiten - innerhalb von nur fünf Tagen sind, aus den kleinen trockenen Samen, diese Keimlinge gewachsen. Wie jedes Frühjahr sähe ich Topf-Tomaten und Peperoni im Badezimmer aus (hat ein Dachfenster damit bekommen die Jungpflanzen genügend Licht), für den Aussahttag beachte ich natürlich noch den Mondkalender. Nach vier Tagen wurden die Keimlinge sichtbar und bereits am fünften Tag waren die ersten zwei Keimblätter voll entfaltet. Kann mich nicht erinnern, dass es  andere Jahre auch so schnell gegangen ist, hoffe nun dies sei ein gutes Ohmen für gutes Wachstum und reiche Ernte im Sommer. Die Peperoni haben nur zwei Tage länger gebraucht.

"Staunen ist der Samen des Wissens... "
Sir Francis Bacon

Sonntag, 16. Januar 2011

Ernten mitten im Winter

Nicht nur träumen vom kommenden Frühjahr ist ist zur Zeit Gartenbeschäftigung. Ist doch die Ernte von der letzten Saison noch sehr reichlich. Der Vorrat an frischer Salat vom Zuckerhut wird noch bis anfangs März reichen (in Zeitungspapier eingeschlagen in kühlen Raum gelagert). Da der Boden aufgetaut ist konnte ich Gestern auch wunderschöne Pastinaken ausstechen. Der Winterlauch hat sich auch ganz gut gehalten und vom Rosenkohl habe ich schon berichtet. Also eine vilefältige Ernte, fast wie im Sommer.

Donnerstag, 18. November 2010

Die Letzten.... "Tomaten"


Da die Novemberstürme nun endgültig über den Jura hereingebrochen sind, haben ich mich auch von den Tomatenpflanzen bei der Küchenterrasse verabschiedet. 
Die diesjährigen drei Pflanzen haben uns überreichlich mit sehr guten Tomaten versorgt.


























Mal sehen ob die letzte Ernte auch in der Küche noch nachreift und wir zu Weihnachten noch "hauseigene" Tomaten geniessen können.

Samstag, 23. Oktober 2010

Reiche Ernnte

Besonders reich ist die Ernte dieses Jahr auch bei Quitten und Kürbis. Die Äste des Quittenbaumes haben sich unter der grossen Last fast bis zum Boden gebogen. Den "Heckenkürbissen" scheint ihr Ausflug in luftige Höhe gut bekommen zu sein, eine Natur-Laune die für nächstes Jahr fast geplant werden kann (Platzsparend).

Freitag, 15. Oktober 2010

Scharfe Sache

Dieses Jahr überraschen die Topfpflanzen beim Küchensitzplatz mit einer besonders reichen Ernte. An den drei Tomatensträuchern können auch mitte Oktober noch täglich reife Früchte geerntet werden und von den "drei" Peperoncini wollen wir schon gar nicht reden. Zum Glück können sie auch als Dekoration verwendet werden, denn o.5 mm in einem Gericht sind schon genug Schärfe. Dabei habe ich gemeint, ich hätte dieses Jahr Samen einer milderen Sorte erstanden- na ja, eben Natur pur.