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Freitag, 20. Juni 2014

Sonderrechte .....

..... geniesst der Schwalbenschwanz eindeutig im Juragarten......
.... zur Zeit hat er sich die Nutzungsrechte im Fenchelbeet  erobert.
Das Nahrungsangebot scheint zu gefallen ....
... Nachwuchs wo man hinsieht..
... eine echt ansehnliche Kinderstube hat er da eingerichtet, der Zipfelkäfer lässt sich davon nicht stören.
Gesellschaft leistet ihnen zudem die Streifenwanze.....
... nicht jedem zeigt er seinen getüpfelten  Bauch.
Von den lieblings Nektarpflanzen des Schwalbenschwanzes ein andermal.

 

Montag, 5. August 2013

Reich zeigt sich der Sonnenhut

Im Hochsommer ist sein grosssartiger Auftritt. 
Die Rede ist vom Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea) 
Voll aufgeblüht wird er seinem Namen Igelkopf gerecht.
Diese FarbVariante hat sich spontan entwickelt.
In jedem Stadium ein wahrer Hiengucker
Heiss umschwärmt von seinen vielen Besuchern.
Der Rosenkäfer ist ein treuer Besucher
 Die Erdhummeln sind die eigentlichen Stammgäste, bin froh dass so viele den nassen Frühling überstanden haben.
Natürlich die fleissigen Honigbienen
Reich ist der Tisch gedeckt, wie diese "Hosen" zeigen
Ein wahrer Magnet für die Wildbienen
Auch eine kleine Spinne  will vorbei schauen.
Die vielen Kohlweisslinge finden den Nektar der Verbene noch etwas anziehender.
Selbst das Blutströpfchen (Sechsfleck-Widderchen) ist hier anzutreffen 
Der Zitronenfalter  gehört zu den treuen Stammgästen.
Für das Wiesenvöglechen muss es kein Blütenbesuch sein.
Auch ein Ochsenauge hat den Weg gefunden
Der Mauerfuchs muss eine Verschnaufpause einlegen
Was da die Fliegen wohl so interessantes finden
Einfach grossartig was der Sonnenhut für Beobachtungsmöglichkeiten bietet.

Montag, 29. Juli 2013

Edler Besuch im Juragarten

Sieht doch echt edel aus diese Flechten Eule. Dieser speziell grünlich gefärbte Eulenfalter konnten wir gestern an der Hauswand beobachten. Die Natur zeigt mir ihr wieder einmal wie vielfältig und faszinierend die einheimische Tierwelt doch sein kann.
Es dürfte sich dabei um eine frische Hellgrüne Flechteneule (Nyctobrya muralis) handeln, die Weissliche Flechteneule (Bryophila domestica) dürfte eher wenige Grünanteil aufweisen. Sie ist auch bekannt unter den Namen Mauerflechten Eule und Hellgrüne Algeneule
 Mit zunehmendem Alter wird er immer heller, zur Zeit (August 2013)sind mehrere dieser Falter zu beobachten.

Dienstag, 16. Juli 2013

Unwillkommener Gast

Eigentlich ein ganz hübscher Zünsler ...
... bis sein Name bekannt ist, dann wird er ins Pfefferland verwünscht.
Dies ist die erste Beobachtung des Buchsbaumzünslers (Cydalima perspectalis) im Juragarten, eine Begegnung auf die ich gerne verzichtet hätte.
Nun ist eine engmaschige Kontrolle der Buchsbäume angesagt, zum Glück bis jetzt noch keine Raupen gesichtet.

Sonntag, 12. August 2012

Natur pur........

Beim Insektenresort ist so manche Beobachtung möglich, ohne Wertung -  einfach Natur mit seinen Gesetzen. Hier geniesst das Pfauenauge ein Sonnnenbad derweil die Mordfliege einen Marienkäfer verspeist.

Mittwoch, 8. August 2012

Roter Unterrock

Schön sieht man auf diesem Bild das rote Unterkleid des Rotwidderchen, es dürfte sich um ein Sechsfleck handeln (Zygaena filipendulae), in diesem Jahr ist es extrem häufig zu beobachten. Besonders beim Fliegen fällt es durch die rote Unterseite besonders auf.
  Das Widderchen wird auch Blutströpfchen genannt und gehören zu den Nachtfaltern, sie fliegen jedoch am Tag und es soll sehr viele verschiedene Arten geben die sich je auf eine Pflanze spezialisiert haben.

Dienstag, 10. Juli 2012

Gut getarnt ....

 
.... und sehr scheu. Der weisse Waldportier (Aulocera circe) hat sich gestern an den Skabonien gelabt und  Wärme am Bord beim Gartenbrunnen aufgetankt. Immerhin für ein Foto mit geschlossenen Flügeln hat es gereicht. Er ist mindestens so gross wie ein Schwalbenschwanz (5,5-6,5 cm) und beim Fliegen fällt er durch seine weissen Binden auf dunklem Grund im Inneren der Flügel auf.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Gediegene Aussichtsposition

Dieser Dickkopffalter (vermutlich ein Malven-Dickkopffalter) hat sich ein aufgehende Ringelblume als Aussichtsplatform ausgesucht und beäugt mit seinen grossen Augen die Gartenlandschaft.

Du hast freundliche Augen?
Dann wirst du viele liebenswürdige Menschen sehen.

c: Peter Hohl

Sonntag, 2. Oktober 2011

Liebhaber von süssen Trauben

Der Admiral scheint die süssen Trauben auch zu lieben. In den letzten Tagen beobachten wir diesen, doch recht grossen, Schmetterling öfters an den Pergola Trauben.


Er scheint die Herbstsonne auch zu geniessen.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Kleines Wiesenvöglechen in Aktion

Dem kleine Wiesenvöglechen (Coenonympha pamphilus) scheint der Zitronenthymian zu schmecken, jedenfalls hat er auch für ein Foto in der Abendsonne stillgehalten. Fast wie im Sommer fliegen schon etliche Schmetterlingsarten.

Samstag, 7. August 2010

Kleiner Hauhechel-Bläuling ganz Gross

Dieses kleine Flatterwesen ist dieser Tage recht oft zu Besuch im Jura-Garten, aber nur selten präsentiert er sich so toll zum Fotografieren. Er scheint die wenigen sonnigen Stunden voll zu geniessen.

Freitag, 25. Juni 2010

Auch Schmetterlinge haben Federn!

Dieses kleine weisse Wesen mit den sehr speziellen Beinen war in der frühen Morgenstunde im Jura-Garten zu  Besuch, fast wie ein kleines "Gespenstchen" .  Entsprechend seinem Aussehen ist auch sein Name "Federmotte" ein Dämmerungaktiver Falter.

Sonntag, 28. März 2010

Kleiner Fuchs auf Schneeglöckchen !!!

Als überwinternder Falter gehört der kleine Fuchs  zu den ersten Faltern im Jahr, in den milden Tagen der letzten Woche konnten wir ihn im Jura-Garten täglich beobachten und auch an den Waldrändern der Gegend ist er anzutreffen. Auch das Tagpfauenauge und der Zitronenfalter ist bereits auf frohem Flug.
Schon etwas spezielles, dass so ein kleines, filigranes Tier den Winter in der Natur überlebt und wir trotz unserer Keider frieren und jammern.
Der kleine und grosse Fuchs gehört neben dem Zitronenfalter, C-Faltern, Trauermantel und dem Tagpfauenauge  zu den wenigen Tagfalterarten, welche als Falter überwintern (6 von ca 180 Tagfalterartenverfolgen diese Strategie).
Die Falter suchen im Herbst geschützte Stellen in der Natur (hohle Bäume, Höhlen, ...) oder Verstecke im Siedlungsbereich (Holzschuppen, Bühnenräume in Häusern, ...) auf.
Diese Falter können bei der ersten grösseren Erwärmung im Frühjahr (gelegentlich auch schon im Januar/Februar) sofort wieder auftreten.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Vernachlässigtes Taubenschwänzchen


Weil es im Jura-Garten so häufig anzutreffen ist wurde sein Vorstellung fast vergessen, dabei ist es doch eine echte Spezialität.
Das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum)
ist ein Schmetterling der zur Familie der Schwärmer (Sphingidae) gehört, also wieder ein Nachtfalter der den Tag nutzt.
Der Flug aller Schwärmer erinnert stark an den eines Kolibris. Beim Taubenschwänzchen kommt noch hinzu, dass dieses Insekt genau wie ein Kolibri den Blütennektar im Flug aufnimmt und schnell von Blüte zu Blüte wechselt.
Sein deutscher Name leitet sich vom zweigeteilten Haarbüschel am Hinterleibsende ab, das eine gewisse Ähnlichkeit mit den Schwanzfedern von Tauben aufweist. Er wird seinem Namen als Wanderfalter voll gerecht die Tiere legen grosse Distanzen zurück und können bis zu 3.000 Kilometer in weniger als 14 Tagen bewältigen.



Dienstag, 6. Oktober 2009

Variantenreichtum der Natur


Er sieht den kleinen Kohlweisslingen sehr ähnlich, der Rapsweissling (Pieris napi), doch beim genaueren Beobachten ist die Flügelzeichnung unverkennbar.

Der mittelgrosse Tagfalter gehört zur Familie der Weisslinge und wird oft auch als Grünader-Weissling bezeichnet.
Zu den Futterpflanzen der Raupe gehören Schaumkrautarten (Cardamine spec). Es ist fraglich, ob der namensgebende Raps (Brassica napus) als Futterpflanze eine wesentliche Rolle spielt.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Ein weiterer Brennnessell Liebhaber


Das Landkärtchen (Archnia levana), ein weiterer Schmetterling aus der Familie der Edelfalter der die Brennnesseln liebt und mit einer Flügelspannweite von 38-43 mm nicht zu übersehen ist.
Der Name des Falters soll sich auf die Zeichnungen der Flügelunterseiten begründen, die mit einem Netz von Linien überzogen sind und die daher an eine Landkarte erinnern.

Dienstag, 29. September 2009

Weiterhin gutes Flugwetter


Das Schmetterlingsjahr geht weiter, in den letzten warmen Tagen des Altweibersommers konnten wir wieder neue Besucher beobachten.
Auch wenn der C-Falter ( Polygania c-album) noch etwas "Fotoscheu" ist hier seine erste Vorstellung. Der herrlich orange Edelfalter fällt mit seinem leuchtenden Orange und der speziellen Flügelform wirklich auf. Seine Flügelspannweite beträgt 40-50 mm und die Raupen lieben als Futterpflanze die grosse Brennnessel und Laubbäume wie Weide und Ulme.

Donnerstag, 24. September 2009

"Russische Bären im Jura"


In diesem Sommer konnten wir unweit vom Juragarten, an lichten Stellen im Wald, sehr häufig diesen speziellen Schmetterling in grosser Anzahl beobachten.
Weil er uns so fasziniert hat darf er sich auch hier vorstellen.

Der Russischer Bär, Spanische Flagge (Callimorpha quadripunctaria) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Bärenspinner (Arctiidae) und hat eine Flügelspannweite von 42-52 mm.

Wir beobachteten häufig am Wasserdost, zu seinen vielefaltigen Futterpflanzen gehören Brennesel, Brombeeren, Himbeeren, Hasel, Natterkopf usw.

Sein Vorkommen wird unterschiedlich beschrieben von selten, gefährdet bis Lokal häufig. Wir habe ihn jedenfalls zum ersten mal beobachtet und nur in diesem lichten Waltstück am Jurahang.