Dienstag, 7. Juli 2009

Zwei flatterhafte Wesen im Wiederstreit


Sie lösen zwiespältige Reaktionen aus - die Kohlweisslinge.
Zum Einen sind sie faszinierende, muntere Schmetterlingen denen wir sehr gerne bei ihrem Tanz zuschauen und fast täglich im JURA-GARTEN zu beobachten sind.
Zum Andern liebt die Jura-Gärtnerin sie gar nicht im Nutzgarten, so mancher Broggoli hat schon als "Kinderstube" dieser flatterhaften Wesen gedient. Nicht immer sind die "Verwirraktionen" mit Sellerie,
Tagetes usw. erfolgreich und schon manches Kohlgemüse musste mit Ihnen geteilt werden.

Die Natur hat diese unkomplizierten, genügsamen Lebewesen ja auch gleich in doppelter Ausführung eingesetzt.
Grosser Kohlweissling (Pieris brassicae) mit ca. 50-60 mm Flügelspannweite
Kleiner Kohlweissling (Pieris rapae) mit ca. 40-50 cm Flügelspannweite
Beide Arten schätzen als Futterpflanzen neben Kohl, weitere Kreuzblühtengewächse sowie Kapuzienerkresse


Schon Ovid meinte: "Jedes Ding hat zwei Seiten." und Hellmut Walters ergänzt: "Fanatiker sehen nur die eine....."

Kommentare:

Andreas hat gesagt…

Guten Tag
gerne mache ich ab und zu einen Besuch im Jura-Garten und nehme Teil am Jahreslauf. Viel schönes und interessantes kann ich so miterleben, vielen Dank. Besonders freut mich auch, dass sie Tiere und Pflanzen wirklich achten.
Manchmal sticht mich der Gwunder, wo dieser schöne Ort liegt!!

Ich wünsche einen guten Sommer, liebe Grüsse
Andreas Kammermann

juralibelle hat gesagt…

Guten Morgen Andreas,
Danke für die ansprechende Rückmeldung, das Blogg schreiben macht mir die Vielfältigkeit dieses kleinen Fleckens Land erst recht bewusst.
Zum Gwunder: auf knapp 600 m über Meer, unmittelbar unter dem Vorderberg der ersten Solothurner-Jurakette auf einer sonnigen Terrasse die in früherer Zeit als Rütte genutzt worden sein soll und 7 Autominuten oberhalb "der Barockstadt".
Mit herzlichen Grüssen
Juralibelle